Gerätetechnik BT 51 Kernbohrverfahren

Passende Geräte und Systemkomponenten für das BT 51 Verfahren nach TRGS 519: Kernbohrungen mit 42–125 mm Durchmesser durch Bodenplatten und Zwischendecken aus Beton mit asbesthaltigen Bodenaufbauten. Diamant-Kernbohrgerät, Entstauber der Filterklasse H, Sicherheitssauger und Absaug-Unterdruckhaube – abgestimmt für das Gesamtsystem.

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Artikelnummer: 

RA-BT51

Wir bieten passende Geräte und Systemkomponenten für das BT 51 Verfahren nach TRGS 519 (Nr. 2.9). Das anerkannte Verfahren (DGUV Information 201-012) beschreibt Kernbohrungen mit 42–125 mm Durchmesser in oder durch Bodenplatten und Zwischendecken aus Beton mit asbesthaltigen Bodenaufbauten – etwa asbesthaltigem Estrich, Kleber oder Spachtel und gegebenenfalls asbesthaltigen Deckenbekleidungen. Das Verfahren eignet sich auch für Kernbohrungen im Rahmen von Estrichtrocknungen.

Zulässig ist ausschließlich der Betrieb im beschriebenen Gesamtsystem aus Diamant-Kernbohrgerät, Entstauber der Filterklasse H, Sicherheitssaugern und Absaug-Unterdruckhaube. Die einzelnen Geräte sind für den Einsatz im beschriebenen Gesamtsystem vorgesehen und werden nicht als eigenständig zugelassene Einzelgeräte dargestellt.

Anwendungsbereiche des BT 51 Verfahrens

Das BT 51 Verfahren dient dem Erstellen von Kernbohrungen mit 42, 70 und 125 mm Durchmesser in oder durch Bodenplatten und Zwischendecken aus Beton mit asbesthaltigem Oberboden. Es ist ebenso für reine Estrichbohrungen, etwa zur Hohlraumtrocknung nach Wasserschäden, anwendbar.

Lieferumfang des BT 51 Verfahrens

Die Geräte und Systemkomponenten sind für den Einsatz im beschriebenen Gesamtsystem des BT 51 Verfahrens vorgesehen und werden nur im Zusammenspiel mit direkter Absaugung und Unterdruckkontrolle betrieben. Ein typischer Lieferumfang besteht aus:

Bestehend aus

  • 2× Dustkiller 1430 H Asbest
  • 1× ATTIX 44-2H IC, 220–240 V F
  • 1× DBE 162 Diamant-Kernbohreinheit (ETN 162/3 + BST 182 V/S)
  • 1× Diamant-Nass-Bohrkrone 1¼“, Ø 41 mm, Nutzlänge 450 mm, 4 Segmente
  • 1× Diamant-Nass-Bohrkrone 1¼“, Ø 71 mm, Nutzlänge 450 mm, 6 Segmente
  • 1× Diamant-Nass-Bohrkrone 1¼“, Ø 126 mm, Nutzlänge 450 mm, 10 Segmente
  • 5× Befestigungsset für Beton/Gestein
  • 1× Wasserdruckbehälter, 10 l, Metall
  • 1× Universal-Absaugring UAR 162 G
  • 1× Vakuumpumpe BETA 150 / V1 von Metzger Technik, 230 V, Leistung 6 m³/h (Nachfolgemodell: BETA 161)
  • 1× Husqvarna Wassertank WT, 15 l, inkl. 2 Akkus, 18 V
  • 1× Absaug-Unterdruckhaube inkl. Sauganschluss, bestehend aus einem handelsüblichen rechteckigen Kunststoffgefäß/Baueimer, ca. 200 × 350 × 200 mm
  • 2× Kunststofftafel, 700 × 500 mm, „Achtung Asbestfaser“
  • 5 kg Racofix zum anschließenden Verschließen der Fixierbohrung, wobei der Dübel in der Wand verbleibt
  • 1× Schutzhülse aus Metall oder Kunststoff, passend zum Durchmesser der jeweiligen Kernbohrung/Bohrkrone (Länge wird vor Ort an die Wandstärke angepasst)
  • 1× PE-Breitfolie, 50 m × 4.000 mm × 0,200 mm, Abdeckfolie
  • 1× Textilabdeckplane, 3 × 5 m
  • 15× Abfallsack, 70 × 110 cm, blau, auf Rolle, für Bohrkerne
  • 100× Kabelbinder
  • 5× Mini-Bändchengewebesack, 700 × 1.100 mm, weiß, unbeschichtet, mit PE-Inliner und Aufdruck „Asbest“
  • 1× Kunststoff-Deckelfass, 60 l, mit Deckel
  • 1× Trichter
  • 1× Putzlappen, Trikot hellbunt, 25-kg-Ballenware
  • 1× Handfäustel, 1.000 g
  • 1× Schlitzmeißel, 240 mm, mit Handschutz
  • 1× Cuttermesser
  • 1× Zollstock
  • 1× Metallspachtel
  • 1× Gartenspritze Gloria, 5 l
  • 1× Baueimer, 12 l
  • 10× Einweganzug, atmungsaktiv, Kategorie III, Typ 5+6, blau
  • 10× FFP3-Maske
  • 1× Gehörschutz
  • 1× 3M Schutzbrille

Interesse am BT 51 Verfahren?

Wir beraten Sie gern zur passenden Geräte- und Systemzusammenstellung.

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Häufige Fragen zum BT 51 Verfahren

Wofür eignet sich das BT 51 Verfahren?
Das BT 51 Verfahren nach TRGS 519 (Nr. 2.9) dient dem Erstellen von Kernbohrungen mit 42, 70 und 125 mm Durchmesser in oder durch Bodenplatten und Zwischendecken aus Beton mit asbesthaltigen Bodenaufbauten wie Estrich, Kleber oder Spachtel – gegebenenfalls auch mit asbesthaltiger Deckenbekleidung. Es ist auch für Kernbohrungen im Rahmen der Estrichtrocknung anwendbar.
Worin unterscheiden sich BT 51 und BT 50?
Das BT 51 Verfahren behandelt Kernbohrungen in Böden, Bodenplatten und Zwischendecken. Für Kernbohrungen durch Wände mit asbesthaltigen Wandbekleidungen ist das BT 50 Verfahren vorgesehen. Maßgeblich für die Verfahrenswahl ist stets das zu bearbeitende Bauteil.
Kann das BT 51 Verfahren für die Estrichtrocknung nach Wasserschäden genutzt werden?
Ja. Bei einer reinen Estrichbohrung wird die im Bohrloch verbleibende Metallhülse bis zur Unterkante des Estrichs abgelängt, sodass eine Hohlraumtrocknung möglich ist. Ein passgenauer Kunststoffstutzen verhindert während der Trocknung eine Faserfreisetzung und wird nach der Trocknung unter Absaugung wieder entfernt.
Wer darf das BT 51 Verfahren durchführen, und ist es anzuzeigen?
Die Arbeiten führt in das Verfahren eingewiesenes Fachpersonal (zwei Personen) aus; zu benennen sind eine sachkundige verantwortliche und eine aufsichtführende Person nach TRGS 519. Die Arbeiten sind der zuständigen Behörde und dem Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in der Regel mindestens sieben Tage vor Beginn unternehmensbezogen anzuzeigen. Die behördliche Anerkennung des Verfahrens ist befristet und endet am 31. Dezember 2027. Passende Lehrgänge finden Sie unter Schulungen.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr und ersetzen keine rechtliche oder fachkundige Beratung. Maßgeblich sind die TRGS 519 und die jeweils gültige DGUV-Handlungsanweisung. Für die Einhaltung der Vorschriften ist der ausführende Betrieb verantwortlich.