Bodenschleifverfahren in Anlehnung an das BT 17 – emissionsarm

Geräte und Systemkomponenten für das emissionsarme Verfahren in Anlehnung an das BT 17 – das Abschleifen asbesthaltiger Bitumenkleber von mineralischem Untergrund (Schleifverfahren nach Nr. 2.9 TRGS 519). Wir stellen die passende Bodenschleiftechnik mit Absaugung und Unterdrucktechnik für Ihren Einsatz zusammen.

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RA-BT17

Wir bieten passende Geräte und Systemkomponenten für das emissionsarme Verfahren in Anlehnung an das BT 17 zum Abschleifen asbesthaltiger Bitumenkleber von mineralischem Untergrund an. Das Schleifverfahren ist in der DGUV-Handlungsanweisung (DGUV Information 201-012, bisher BGI 664) beschrieben und als Verfahren mit geringer Exposition nach Nr. 2.9 TRGS 519 eingeordnet.

Zulässig ist dabei der Betrieb im beschriebenen Gesamtsystem – nicht das einzelne Gerät. Die nachfolgend genannten Systemkomponenten sind für den Einsatz in diesem emissionsarmen Verfahren vorgesehen; die konkrete Zusammenstellung stimmen wir gern mit Ihnen ab. Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die jeweils gültige DGUV-Handlungsanweisung und die TRGS 519.

Anwendungsbereiche des Verfahrens in Anlehnung an das BT 17

Das Verfahren in Anlehnung an das BT 17 wird zum Abschleifen asbesthaltiger Kleber von mineralischem Untergrund auf ebenen Bodenflächen eingesetzt. Typisch ist das Entfernen asbesthaltiger Bitumen- und Kleberreste, die nach dem Ausbau alter Bodenbeläge auf Estrich oder Beton zurückbleiben. Für kleine und mittlere Flächen ermöglicht die Bodenschleiftechnik ein zügiges und emissionsarmes Arbeiten.

Das Gesamtsystem für das Verfahren in Anlehnung an das BT 17

Das emissionsarme Arbeiten beruht auf dem Zusammenspiel von Schleiftechnik mit Direktabsaugung, leistungsfähiger Saug- und Entstaubungstechnik sowie der Unterdruckhaltung. Nur im vollständigen Gesamtsystem ist der Einsatz im Sinne der Handlungsanweisung vorgesehen. Die folgenden Komponenten sind für dieses System gedacht:

Bodenschleifmaschine (Flächenschleifmaschine)

Die Flächenschleifmaschine trägt den asbesthaltigen Bitumenkleber im Verfahren in Anlehnung an das BT 17 auf ebenen mineralischen Bodenflächen bei einer Arbeitstiefe von rund 0–12 mm ab; der Schleifkopf ist an die Direktabsaugung angeschlossen.

Rand- und Eckfräse

Für Rand- und Eckbereiche, die die Flächenschleifmaschine nicht erreicht, kommt eine bürstenlose Rand- und Eckfräse mit Diamant-Werkzeug und eigener Absaugung zum Einsatz.

Industriesauger der Staubklasse H (Tromb 400 H, Asbest)

Der Industriesauger der Staubklasse H hält die Schleifstelle im beschriebenen Gesamtsystem unter Absaugung und nimmt den anfallenden asbesthaltigen Staub sicher auf.

Sicherheitssauger / Entstauber der Staubklasse H

Ein zusätzlicher Sicherheitssauger der Staubklasse H unterstützt die Entstaubung sowie die Reinigung der Geräte im Verfahren in Anlehnung an das BT 17.

Unterdruckbox mit digitaler Überwachung

Die Unterdruckbox mit digitaler Überwachung dient der Unterdruckhaltung und deren Kontrolle während der Arbeiten des beschriebenen Gesamtsystems.

Diamant-Schleifscheiben und Fräswerkzeuge

Passende Diamant-Schleifscheiben (Ø 250 mm) sowie Rand- und Eckfräser sind Verschleißteile für den laufenden Betrieb im Verfahren in Anlehnung an das BT 17.

Absaug- und Zubehörkomponenten

Absaugschläuche, Verbindungselemente, Entsorgungssäcke, Transportbox und die Stromversorgung ergänzen die Systemkomponenten für das emissionsarme Verfahren in Anlehnung an das BT 17.

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Weitere emissionsarme BT-Verfahren nach TRGS 519 finden Sie in unserer Kategorieübersicht. Die Anerkennung solcher Verfahren erfolgt durch die gesetzliche Unfallversicherung auf Grundlage veröffentlichter Bewertungsmaßstäbe. Bei geringer Exposition kann unter den beschriebenen Voraussetzungen auf das Tragen von Atemschutz verzichtet werden; die konkreten Anforderungen an Schutzmaßnahmen, Freimessung und Dokumentation richten sich nach der jeweils gültigen Fassung der Handlungsanweisung. Für die Auswahl der geeigneten Komponenten sind die baulichen Gegebenheiten, die Flächengröße sowie die Beschaffenheit des Untergrunds maßgeblich; eine fachkundige Planung stellt sicher, dass Absaugung und Unterdruckhaltung zuverlässig aufeinander abgestimmt sind.

Dieses Verfahren ist auch zur Miete verfügbar

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Häufige Fragen zum Verfahren in Anlehnung an das BT 17

Wofür wird das Verfahren in Anlehnung an das BT 17 eingesetzt?
Das Verfahren in Anlehnung an das BT 17 dient dem emissionsarmen Abschleifen asbesthaltiger Bitumenkleber von mineralischem Untergrund auf ebenen Bodenflächen – zum Beispiel von Kleberresten, die nach dem Ausbau alter Bodenbeläge zurückbleiben. Es ist in der DGUV-Handlungsanweisung als Verfahren mit geringer Exposition nach Nr. 2.9 TRGS 519 eingeordnet.
Welche Geräte gehören zum Gesamtsystem des Verfahrens in Anlehnung an das BT 17?
Typischerweise gehören eine Flächen- bzw. Bodenschleifmaschine mit Direktabsaugung, eine Rand- und Eckfräse, ein Industriesauger der Staubklasse H, ein Sicherheitssauger, eine Unterdruckbox sowie die passenden Diamant-Werkzeuge und Zubehörteile dazu. Zulässig ist der Betrieb ausschließlich im beschriebenen Gesamtsystem, nicht das Einzelgerät.
Ist für das Verfahren in Anlehnung an das BT 17 eine Einweisung erforderlich?
Für das Verfahren in Anlehnung an das BT 17 ist grundsätzlich keine gesonderte Einweisung vorgesehen. Die zuständigen Behörden vor Ort können eine Einweisung jedoch verlangen; auf Wunsch lässt sich eine Einweisung ergänzend organisieren.
Können die Systemkomponenten für das Verfahren in Anlehnung an das BT 17 einzeln zusammengestellt werden?
Ja. Wir stellen die Komponenten passend zu Ihrem Einsatz zusammen. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie unverbindlich zur geeigneten Geräte- und Systemzusammenstellung. Maßgeblich sind die jeweils gültige DGUV-Handlungsanweisung und die TRGS 519.