BT 23 Estrichbohrverfahren emissionsarm
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Geräte und Systemkomponenten für das emissionsarme BT 23 Verfahren nach TRGS 519: Bohren von Löchern bis 32 mm in asbesthaltigem Estrich – mit Entstauber der Staubklasse H und spezieller Absaugvorrichtung mit Ausblasfunktion.
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Wir bieten passende Geräte und Systemkomponenten für das emissionsarme BT 23 Verfahren nach TRGS 519 (Nr. 2.10). Das Verfahren beschreibt das Bohren von Löchern mit bis zu 32 mm Durchmesser in asbesthaltigem Estrich unter Verwendung einer speziellen Absaugvorrichtung gemäß der zugehörigen DGUV-Handlungsanweisung.
Zulässig ist ausschließlich der Betrieb im beschriebenen Gesamtsystem aus Bohrhammer, Entstauber und Absaugvorrichtung. Die einzelnen Geräte sind für den Einsatz in diesem emissionsarmen Verfahren vorgesehen.
Anwendungsbereiche des BT 23 Verfahrens
Das BT 23 Verfahren dient dem Bohren von Löchern (max. 32 mm Durchmesser) in asbesthaltigem Estrich zur Befestigung von Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen – zum Beispiel zum Setzen von Schwerlastankern für Maschinenfüße oder Regale. Da hierfür Verbundankerpatronen eingesetzt werden, die ein trockenes und staubfreies Bohrloch voraussetzen, wird das Bohrloch im Verfahren abgesaugt und mit Druckluft ausgeblasen.
Das Gesamtsystem für das BT 23 Verfahren
Kern des Verfahrens ist die direkte Absaugung an der Bohrstelle in Kombination mit einem Entstauber der Staubklasse H. Nachfolgend die passenden Systemkomponenten:
Bohrhammer mit Bohrer
Handelsüblicher Bohrhammer mit Bohrern im erforderlichen Durchmesser (max. 32 mm) zum Herstellen der Bohrungen.
Entstauber der Staubklasse H
Bauartgeprüfter Entstauber der Staubklasse H mit Asbest-Zusatzanforderung und einem Mindestvolumenstrom von 200 m³/h, der während der gesamten Arbeiten in Betrieb bleibt.
Spezielle Absaugvorrichtung mit Ausblasfunktion
Bauartgeprüfte Absaugvorrichtung, die an den Schlauch des Entstaubers angeschlossen und über der Bohrungsmitte zentriert wird; mit integrierter Ausblasfunktion zur Reinigung des Bohrlochs.
Luftpistole mit Rohrverlängerung
Luftpistole mit passender Rohrverlängerung (Luftdruck max. 4 bar) zum trockenen Ausblasen des Bohrlochs über die Ausblasfunktion.
Wasserbad und Einmaltücher
Eimer mit entspanntem Wasser zum Ablegen der benutzten Bohrer sowie feuchte Einmaltücher zum Nachreinigen von Reststaub.
Gekennzeichneter Abfallbehälter
Sicher verschließbarer, gemäß TRGS 519 gekennzeichneter Behälter (Aufkleber „Achtung, enthält Asbest“) zur Entsorgung der asbesthaltigen Abfälle.
Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
Atemschutz mit mindestens Schutzstufe P2 sowie weitere geeignete persönliche Schutzausrüstung für Tätigkeiten nach TRGS 519.
Interesse am BT 23 Verfahren?
Wir beraten Sie gern zur passenden Geräte- und Systemzusammenstellung.
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