BT 33.6 Bodenfräsverfahren emissionsarm

Geräte und Systemkomponenten für das emissionsarme BT 33.6 Verfahren nach TRGS 519: Flächen- und Handschleifmaschine mit direkter Absaugung, Industriesauger Tromb 400 H, Sicherheitssauger EcoDust 1200 H und Vorabscheider – für den Einsatz im beschriebenen Gesamtsystem.

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Artikelnummer: 

222900012

Wir bieten passende Geräte und Systemkomponenten für das emissionsarme BT 33.6 Verfahren zum Ausbau von Vinyl-Asbestplatten (Floor-Flex- bzw. Flex-Platten) und zum Entfernen des asbesthaltigen Klebers von mineralischem Untergrund an. Das Verfahren ist in der Handlungsanweisung „BT 33.6 – Ausbau von Vinyl-Asbest-Platten in Verbindung mit dem Entfernen des asbesthaltigen Klebers von mineralischem Untergrund“ beschrieben und gilt nach Nr. 2.9 TRGS 519 als emissionsarmes Verfahren für Tätigkeiten mit geringer Exposition.

Jeder Arbeitsgang lässt sich auch einzeln ausführen. Wichtig: Die Schleifmaschinen werden nur im Gesamtsystem mit direkter Absaugung betrieben – die Stromzufuhr wird über die Unterdrucküberwachung erst beim Erreichen des erforderlichen Unterdrucks freigegeben.

Anwendungsbereiche des BT 33.6 Verfahrens

Das BT 33.6 Verfahren eignet sich zum Ausbau von Vinyl-Asbestplatten (Floor-Flex- bzw. Flex-Platten) sowie zum Abtragen des asbesthaltigen Klebers einschließlich der oberen Estrichschicht (ca. 1–2 mm) auf mineralischem Untergrund – in der Fläche ebenso wie an Rändern, Ecken und in Nischen.

Das Gesamtsystem für das BT 33.6 Verfahren

Die einzelnen Komponenten sind für den Einsatz im beschriebenen Gesamtsystem des BT 33.6 Verfahrens vorgesehen. Erst das Zusammenspiel aus Schleifmaschine, direkter Absaugung, Vorabscheider und Sauger der Staubklasse H sorgt für den emissionsarmen Betrieb.

Flächenschleifmaschine (Bodenschleifmaschine)

Maschine zur Kleberentfernung in der Fläche mit direkter Absaugung am Absaugring (Ø 300 mm), Unterdrucküberwachung und Unterdruckabschaltung sowie Schleiffeldabdeckung. Für den Einsatz im Gesamtsystem des BT 33.6 Verfahrens vorgesehen.

Handschleifmaschine

Maschine zur Rand- und Eckenbearbeitung mit direkter Absaugung am Absaugring (Ø 125 mm), Unterdrucküberwachung und Unterdruckabschaltung sowie Schleiffeldabdeckung.

Industriesauger Tromb 400 H (Asbest)

Industriesauger der Staubklasse H zur Absaugung bei der Flächenbearbeitung im emissionsarmen BT 33.6 Verfahren. Komponente des beschriebenen Gesamtsystems.

Sicherheitssauger EcoDust 1200 H (Asbest)

Sicherheitssauger der Staubklasse H zur Absaugung bei der Rand- und Eckenbearbeitung im BT 33.6 Verfahren.

Vorabscheider mit Longopac-Endlosschlauch

Vorabscheider zur Reduzierung der Staubbelastung des Saugers; das Schleifgut wird in den Longopac-Endlosschlauch abgeführt.

Oszillierendes Messer (Multimaster)

Werkzeug für schwer zugängliche Bereiche wie Nischen und Ecken bei gleichzeitiger Absaugung des Arbeitsbereichs.

Unterdruckabschaltung / Unterdrucküberwachung

Überwacht den Unterdruck im System und gibt die Stromzufuhr der Schleifmaschine erst beim Erreichen des erforderlichen Unterdrucks (mind. 20 hPa) frei.

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Häufige Fragen zum BT 33.6 Verfahren

Wofür ist das BT 33.6 Verfahren vorgesehen?
Das BT 33.6 Verfahren nach Nr. 2.9 der TRGS 519 ist ein maschinelles Schleifverfahren zum Ausbau von Vinyl-Asbestplatten (Floor-Flex- bzw. Flex-Platten) und zum Entfernen des asbesthaltigen Klebers einschließlich der oberen Estrichschicht (ca. 1–2 mm) von mineralischem Untergrund – in der Fläche ebenso wie an Rändern, Ecken und in Nischen. Es zählt zu den Tätigkeiten mit geringer Exposition.
Worin unterscheidet sich BT 33.6 vom BT 11 Verfahren?
Beim BT 11 Verfahren werden die Vinyl-Asbestplatten von Hand mit dem Spachtel abgehoben; der Kleber verbleibt zunächst. BT 33.6 ist ein maschinelles Schleifverfahren, das zusätzlich den asbesthaltigen Kleber und eine dünne Schicht des mineralischen Untergrunds abträgt. Jeder Arbeitsgang lässt sich dabei auch einzeln ausführen.
Wie wird beim BT 33.6 Verfahren der emissionsarme Betrieb sichergestellt?
Die Schleifmaschinen werden ausschließlich im Gesamtsystem mit direkter Absaugung am Absaugring betrieben. Eine Unterdrucküberwachung gibt die Stromzufuhr der Maschine erst frei, wenn der erforderliche Unterdruck (mind. 20 hPa) erreicht ist, und schaltet bei Unterschreitung ab. Ein Vorabscheider und ein Sauger der Staubklasse H führen das Schleifgut ab.
Welche Qualifikation verlangt das BT 33.6 Verfahren?
Wie bei allen Verfahren nach TRGS 519 muss der Betrieb personell und sicherheitstechnisch geeignet sein: Im Unternehmen ist eine sachkundige verantwortliche Person zu benennen, und die Arbeiten sind durch eine sachkundige, weisungsbefugte Person zu beaufsichtigen. Passende Lehrgänge finden Sie unter Schulungen.

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr und ersetzen keine rechtliche oder fachkundige Beratung. Maßgeblich sind die TRGS 519 und die jeweils gültige DGUV-Handlungsanweisung. Für die Einhaltung der Vorschriften ist der ausführende Betrieb verantwortlich.